Dieser Privatgarten bestand vor der Umgestaltung aus einigen Beeten sowie einem zentralen Weg, der eine große Rasenfläche zerteilte. Weg und Rasen waren dadurch sehr dominant und es fehlte eine Struktur für den gesamten Garten, der insgesamt an einen in die Jahre gekommenen Kleingarten erinnerte. Nach der Umgestaltung besticht der Garten durch seine klare Gliederung, Hauptgestaltungselemente sind dabei die neue Wegeführung sowie die neu angelegten Beete. Gleichzeitig ist er extrem pflegeleicht geworden.
Der Entwurf hebt die bisherige Zweiteilung des Gartens auf, indem die Hauptwege an die Ränder des Rasens verlegt wurden. So entstand eine zentrale Rasenfläche, die benutz- und erlebbar ist.
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Vorher: Der Weg teilte den Garten in zwei Teile, die Terrasse war zwischen Gartenhaus und Gebäude gedrängt | Nachher: Die rechtwinklige neue Wegeführung strukturiert den Garten. Im Hintergrund liegt die Terrasse an ihrem neuen Platz. |
Die dunklen, rechteckigen Wegeplatten wirken ruhig und unterstützen die Klarheit des Gartens. Statt eines grünen Maschendrahtzauns bildet eine Thujahecke die Grenze zum Nachbargrundstück. Diese unterstreicht den Charakter der neuen Anlage und schafft einen klaren Rahmen.
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Vorher: Der Randbereich des Gartens mit Maschendrahtzaun | Nachher: Die neu aufgeteilten Flächen bringen Klarheit in Form und Funktion. Der vorhandene Baum bekommt eine neue Wichtigkeit. |
Die neue Terrasse ist das Prunkstück des Gartens, dessen quadratisches Wasserspiel beruhigend plätschert. Rechteckige dunkelrote Raumteiler werden in Zukunft im Zusammenspiel mit dem satten Grün der Thujahecke einen außergewöhnlichen Hintergrund bilden.
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Vorher: Die alte Terrasse zwischen Gartenhaus und Gebäude | Nachher: Die neue Terrasse liegt hinter dem Gartenhaus und wirkt in Form und Farbe exklusiv. Das Design des Wasserspiels ist in die Formsprache des Gartens eingebunden. |
Immergrüne Zwergsträucher und Gräser bestimmen das Bild der Beete. Es gibt dort keinen offenen Boden, denn die Flächen sind mit einem Vlies und darauf mit grob gebrochenem Basalt bedeckt, so dass kein Unkraut wachsen kann. Trittplatten ermöglichen eine Querung der Beete.