Zwischen dem Neubaugebiet "Holunderring" und zwei bereits bestehenden, älteren Niebüller Baugebieten lag ein Bolzplatz, der zu einem Spiel- und Treffpunkt weiterentwickelt werden sollte. Im Rahmen der Bauarbeiten am "Holunderring" wurden bereits einige Bodenmodellierungen angelegt. Anschließend erarbeiteten Schülerinnen der hiesigen Fachschule im Rahmen ihrer Erzieherausbildung Ideen zur Gestaltung des Geländes.
Das Büro AUSSENRAUM wurde dann damit beauftragt, die Ideen weiterzuentwickeln und einen realisierbaren Plan vorzulegen. Der Schwerpunkt wurde dabei auf die Themen Sport und Bewegung gelegt, weil die Umgebung nur aus Privathäusern besteht und allen Erwachsenen und Kindern dort Rückzugs- und Aufenthaltsmöglichkeiten im Freien zur Verfügung stehen. Das Besondere, das eine öffentliche Grünfläche bieten kann, ist das Spiel in der Gruppe und der Platz für raumgreifende Aktivitäten.
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Mit der Seilbahn kann man von Hügel zu Hügel schwingen |
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Der Vogelnestbaum ist markant und herausfordernd |
Das Konzept sieht deshalb einen Bolzplatz am Rand des Geländes vor. In der Mitte, direkt an den vorhandenen Fußwegen, wurde der Kleinkinderbereich platziert. Die Elemente, die auch für ältere Kinder interessant sind, liegen an verschiedenen Stellen, teilweise am und auf den Hügeln. Es wurde aber darauf geachtet, dass die Hügel weiterhin im Winter zum Schlittenfahren nutzbar sind.
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Von der Schwengelpumpe aus läuft das Wasser über eine modellierte Pflasterfläche in den Sandspielbereich |
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Der Gesamtplan des Geländes |
Bauherr: Stadt Niebüll
Bauzeit: 2009/2010
Bausumme: ca. 90.000 Euro
Leistungsphasen 2 bis 8